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  Rohden - Aus der Geschichte eineLandkarte2s Dorfes

Nach dem historischen Ortslexikon von Reimer wurde Rohden im Jahre 1015 als "Rothum" urkundlich erwähnt.
In einer Urkunde des Kaisers Konrad vom 10.Juli 1033 wurden 6 Hufen Land in "Honredere" und eine Hufe in "Rodum" genannt.

Die Bezeichnung "Rohden" darauf hin, dass der Ort um 1000 n.Chr. herum, als die Gruppe der "Rode-Dörfer" bereits bestand, ebenfalls vorhanden gewesen ist. Denn um 900 n.Ch. herum setzte die zweite große Rodungszeit ein, als aus zwingenden Gründen aus weiteren Waldflächen Ackerboden gewonnen wurde (die erste große Waldrodung begann um 600 n.Ch. mit der Einwanderung der Sachsen). An diese alten Rodungen von 900 erinnern zahlreiche Flurnamen, z.B. Loh, Horst, Host sowie Ortsnamen, die das Wort roden beinhalten: Rodenberg, Rohden, Rott, Hohenrode und andere. Die alte Volksburg auf dem Amelungsberge, von der noch berichtet wird, gibt ebenfalls Hinweise auf eine Siedlung zur Zeit der Sachsen in der Nähe dieser Burg.